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Ein Oldtimer ist kein gewöhnliches Gebrauchtfahrzeug. Ein Oldtimer ist technisches Kulturgut!


Wichtig! Auch bei einem Unfallschaden mit bzw. an einem Oldtimer gelten im Haftpflichtschadensfall, also bei nicht selbst verursachtem Schaden, die gleichen Regeln für Schadenersatz im Sinne des § 249 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) wie für alle anderen Fahrzeuge!

Es besteht auch hier Anspruch auf vollständige und fachgerechte Wiederherstellung mit Reparaturkosten (einschließlich Wertminderung) 

in Höhe von bis zu 130% des Wiederbeschaffungswertes

Auch bei einem Oldtimer kann ein Käufer erwarten, dass das Fahrzeug keinen Unfall erlitten hat, bei dem es zu mehr als einem "Bagatellschaden", 

also zu mehr als geringfügigen äußeren Lackschäden gekommen ist. Für alle anderen Schäden besteht selbstverständlich auch hier Offenbarungspflicht

Das bedeutet, dass auch für einen Oldtimer der Grundsatz gilt, dass eine merkantile Wertminderung vorliegt, wenn ein Fahrzeug nach einem Schaden 

wieder vollständig in einer Fachwerkstatt repariert worden ist und trotzdem gegenüber einem Fahrzeug, das keinen solchen Schaden erlitten hat, ein Minderwert beim (potentiellen) Verkauf verbleibt. Ob und ggf. wie hoch ein merkantiler Minderwert beziffert werden kann, ermittelt und entscheidet der unabhängige qualifizierte Oldtimer-Gutachter im jeweiligen Einzelfall.

Ebenso kann im Haftpflichtschadensfall auch an einem Oldtimer unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung  bestehen. Dem Grunde nach besteht Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung, wenn für die Dauer der Reparatur oder der Wiederbeschaffung kein eigenes Fahrzeug vergleichbarer Art zur Verfügung steht und man aber Bedarf und die Möglichkeit der Nutzung eines solchen Fahrzeugs hat. Ein etwaiger tatsächlicher Anspruch ist im jeweiligen Einzelfall juristisch zu klären.

Was bezeichnet man als Oldtimer?

Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV)   


§ 2 Begriffsbestimmungen


Oldtimer sind Fahrzeuge, die

  • vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind
  • weitestgehend dem Originalzustand entsprechen
  • in einem guten Erhaltungszustand sind
  • zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen


Weitere Informationen

Zum 01.11.2011 ist die Neue Oldtimer-Richtlinie mit dem Ziel der Verwaltungsvereinfachung und der Vereinheitlichung der Prüfstandards in Kraft getreten.

Wie bisher sind Originalität und guter Pflege- und Erhaltungszustand aber keine Mindest-Zustandsnote mehr erforderlich (bis dahin Note 3 oder besser).

Hauptbaugruppen müssen an den Originalzustand angelehnt oder zeitgenössisch ersetzt sein. Dabei bedeutet zeitgenössisch, dass Umbauten in den ersten 10 Jahren ab Erstzulassung erfolgten oder hätten erfolgen können.

Nicht zeitgenössische Umbauten sind allerdings zulässig, wenn sie mindestens 20 Jahre zurückliegen.

Durch zusätzliche Ausstattung und Ausrüstung darf der Originaleindruck nicht beeinträchtigt werden.
Neu ist, dass auch Fahrzeuge, die vor mehr als 30 Jahren in den Verkehr gekommen sind, aber nicht zugelassen wurden, ein H-Kennzeichen erhalten können.


Jeder Besitzer eines Oldtimers weiß, dass diese Fahrzeuge pure Emotionen sind – trotzdem muss man sie manchmal in Zahlen fassen. Wir übernehmen diese Aufgabe fachgerecht für Sie – sei es bei Wertgutachten, der Ermittlung des Werts beim Zeitpunkt des An- und Verkaufs oder bei Kurzbewertungen für Ihre Oldtimer-Versicherung. Bei allen Fragen bezüglich unserer Leistungen stehen Ihnen unsere freundlichen Mitarbeiter zur Verfügung. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular – wir helfen Ihnen gerne weiter!